Aktuelle Informationen zur Coronavirus-Infektion (COVID-2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Mitglied des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages beschäftigt mich der richtige Umgang mit der gegenwärtigen Corona-Pandemie weiterhin in besonderem Maße. Es ist bereits einige Zeit vergangen, und dennoch sind wir immer noch weit von einem Ende der Pandemie entfernt. Unser Gesundheitssystem hat sich jedoch mittlerweile auf die Situation eingestellt, wir wissen deutlich mehr über das Coronavirus als im Frühling 2020 und Ausbrüche finden vor allem auf lokaler Ebene statt. Unser Ziel, eine rasante Ausbreitung des Virus zu verhindern, haben wir bisher erreicht. Das darf aber nicht dazu führen, dass wir unachtsam werden, denn noch immer steigen die Infektionszahlen in vielen EU-Mitgliedstaaten teils stark an. Als Liberale setze mich darum für zweckdienliche und vor allem verhältnismäßige Maßnahmen ein, die dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung bei gleichzeitiger Wahrung der individuellen Freiheit dienen.

In den vergangenen Monaten habe ich im persönlichen Gespräch mit den Menschen aber auch durch viele Zuschriften wahrgenommen, dass vielerorts noch immer Unsicherheit bezüglich getroffener infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen, der Erkenntnisse zu Ansteckung und Erkrankung sowie optimaler Verhaltensweisen besteht. Bewusste Falschmeldungen, Verschwörungstheorien und persönliche Diffamierungen sind mittlerweile leider fester Teil der öffentlichen Debatte geworden, extremistische Gruppierungen versuchen offenkundig, die Verunsicherung der Menschen für ihre Zwecke auszunutzen. Als Freie Demokratin will mich dem entgegenstellen, indem ich meinen Teil zu einer Versachlichung beitrage. Zu diesem Zweck finden Sie aktuelle und verlässliche Informationsquellen über die von Bund und Ländern getroffenen Maßnahmen, darüber, an wen Sie sich im Verdachtsfall wenden können und wer besonders vorsichtig sein sollte.

Für Fragen stehe ich auch jederzeit direkt zur Verfügung. Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen
Katrin Helling-Plahr

Das Robert Koch-Institut zählt nun Fälle - das sind Infizierte mehr als gestern.

Offizielle Informationsquellen

Die Verbreitung nachweislich falscher, unseriöser Behauptungen über das Coronavirus und die getroffenen Maßnahmen von Bund und Ländern hat sich manifestiert und wird gezielt genutzt, um teils anti-demokratische und verfassungsfeindliche Positionen salonfähig zu machen. Bezüglich der Informationsquelle ist es daher besonders wichtig, kritisch zu sein. Offizielle staatliche Stellen wie das Robert-Koch-Institut (RKI), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) oder die Internetseiten der Stadt Hagen und des Ennepe-Ruhr-Kreises sind weiterhin eindeutig zuverlässigere Quellen als Internetforen, Soziale Medien oder YouTube.

Bundesregierung

Die Bundesregierung hat eine eigene, aktuell gehaltene Internetseite für alle Informationen rund um das Coronavirus erstellt. Darauf finden sich:

  • Informationen über das Virus
  • Informationen für Reisende und Pendler
  • Informationen über Mythen und Falschmeldungen
  • Informationen für Arbeitnehmer
  • Informationen für Unternehmen und Selbstständige
  • Informationen zu Miete und Verbraucherschutz
  • Informationen zu den Regelungen in Bund und Ländern
  • Informationen für Erkrankte
  • Informationen für Risikogruppen
  • Informationen für Krankenhäuser, Medizin und Pflege
  • Informationen für Familien
  • Information für Kultur- und Medienschaffende
  • Informationen zum Alltagsverhalten
  • Informationen zu Ehrenamt und bürgerschaftlichem Engagement
  • Eine Sammlung wichtiger Telefonnummern und Internetseiten

Informationen sind dort auch in leichter Sprache, Gebärdensprache sowie diversen Fremdsprachen abrufbar.

Auf diese Internetseite gelangen Sie hier.

Informationen rund um gesundheitliche Fragen

Bürgertelefon Bundesministerium für Gesundheit
Telefon: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
Fax: 030 340 60 66 07
Mail: info.deaf@bmg.bund.de
Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de

Gebärdentelefon (Videotelefonie)
gebaerdentelefon.de/bmg

Informationen für Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen

Hotline für Unternehmen Bundeswirtschaftsministerium
030 186 151 51

Hotline zum Kurzarbeitergeld Agentur für Arbeit
0800 455 5520

Robert-Koch-Institut (RKI)

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist die zentrale Forschungseinrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention von Infektionskrankheiten.

- Das RKI informiert täglich über die aktuelle Entwicklung des Virus, geht insbesondere auf Fallzahlen und Verbreitung in Deutschland ein und nimmt eine aktuelle Bewertung und Gefährdungseinschätzung vor. Den tagesaktuellen Bericht können Sie online abrufen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Gesamt.html?nn=13490888

- Das RKI informiert auch fortlaufend über seinen Twitterkanal über aktuellste Entwicklungen und Sachstände: https://twitter.com/rki_de?s=20

- Das RKI aktualisiert auch die Risikobewertung für Deutschland regelmäßig. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung wird derzeit als "hoch" eingestuft, für Risikogruppen als „sehr hoch“. Die aktuellste Risikobewertung finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html

- Eine sehr detaillierte, systematische Darstellung der Fallzahlen in Deutschland ist unter folgendem Link abrufbar: https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4

- Das RKI erhält derzeit außerordentlich viele Fragen von Bürgern, Ärzten, Politikern und Betroffenen. Die wichtigsten Fragen und Antworten hat das RKI in einem FAQ zusammengestellt, das regelmäßig aktualisiert wird und hier abrufbar ist: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html

- Über folgende Eingabemaske finden Sie die Kontaktdaten Ihres zuständigen Gesundheitsamtes. Sie benötigen dafür nur die Postleitzahl Ihres Erstwohnsitzes. https://tools.rki.de/PLZTool/

Live Dashboard über Infektionszahlen weltweit von der Johns Hopkins University

Hier ist eine sehr detaillierte, systematische Darstellung der weltweiten Fallzahlen abrufbar: https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

World Health Organisation (WHO)

Aktuellste Informationen von der WHO zur Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen, mit täglich aktualisierten Risikoeinschätzungen, Reisewarnungen und aktuellen (weltweiten) Fallzahlen:

https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nimmt die Aufgabe der gesundheitlichen Aufklärung der Bürger auf Bundesebene wahr. In Kooperation mit dem Robert-Koch-Institut stellt sie auf ihrer Internetseite umfangreiche, aufbereitete Informationen für die Bürger zum Coronavirus sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen bereit.
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Land Nordrhein-Westfalen

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat unter der 0211 / 91191001 ein Bürgertelefon zum Coronavirus eingerichtet (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr). Außerdem gibt es im Internet eine Sonderseite der Landesregierung zu neuesten Entwicklungen rund um das Virus in NRW. Dort sind auch Maßnahmen aufgelistet, die das Land in Kooperation mit der Bundesregierung und den Kommunen ergreift.
https://www.land.nrw/corona

Informationen des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales:
https://www.mags.nrw/coronavirus

Stadt Hagen

Auf der Internetseite der Stadt Hagen werden für die Hagener Bürger umfangreiche Informationen und relevante Kontaktdaten  bereitgestellt: https://www.hagen.de/web/de/hagen_de/01/0111/011101/aktuelle_infos_aus_hagen.html

Ennepe-Ruhr-Kreis

Auch der Ennepe-Ruhr-Kreis hält ein entsprechendes, umfangreiches Informationsangebot bereit:
https://www.enkreis.de/gesundheitsoziales/gesundheit/faq-corona.html

Zeitungsartikel mit Hintergrundinformationen

Stellungnahme der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zu Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen in der Notfallund der Intensivmedizin im Kontext der COVID-19-Pandemie

Aufklärung zum Coronavirus für Geflüchtete und Migranten

14. April 2020

"Corona ist ein Marathon, kein Sprint" - Modellrechnung zur Epidemie

13. April 2020

Ad-hoc Stellungnahme der Leopoldina "Coronavirus-Pandemie - Die Krise nachhaltig überwinden". Vorschlag für eine Exitstrategie

8. April 2020

Die Mittel der Hoffnung im Kampf gegen das Coronavirus

3. April 2020

Zweite Ad-hoc Stellungnahme der Leopoldina "Coronavirus-Pandemie - Gesundheitsrelevante Maßnahmen"

2. April 2020

Warnung der EMA vor Einsatz von Hydroychloroquin bei COVID-10

31. März 2020

Stellungnahme der Akademie für Ethik in der Medizin zu Möglichkeiten und Grenzen von Ethikberatung im Rahmen der COVID-19-Pandemie

27. März 2020

Ad-hoc-Empfehlung des Deutschen Ethikrates zu "Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise"

24. März 2020

Erste Studie zur Wirksamkeit eines Ebola-Medikamentes gegen Coronavirus gestartet

Europäische Solidarität und Zusammenhalt auch in Krisenzeiten. Deutsche Krankenhäuser nehmen intensivmediizinisch zu betreuende Coronavirus-Infizierte auf.

23. März 2020

Erste positive Effekte hinsichtlich der Verbreitung der Coronavirus-Infektionen #flattenthecurve

22. März 2020

Angesichts des Beschlusses des Bundes und der Länder hat auch die Stadt Hagen neue Regelungen erlassen

22. März 2020

Beschlusspapier des Bundes und der Länder über weitere Einschränkungen des privaten und öffentlichen Lebens

Bund und Länder einigen sich auf ein umfassendes Kontaktverbot

21. März 2020

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie zur Verbreitung des Coronavirus

Ad-hoc-Stellungnahme von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina über Herausforderungen und Interventionsmöglichkeiten der Coronavirus-Pandemie in Deutschland.

20. März 2020

Wo ist die Evidenz?

18. März 2020

Warnung der Polizei: Betrugsfälle mit Corona-Tests an der Haustür

17. März 2020

Obwohl junge Menschen seltener Krankheitssymptome entwickeln, können sie das Virus dennoch in sich tragen und unbewusst verbreiten.

Wie sich Politik und Behörden bemühen gegen Fake-News anzukommen:

16. März 2020

Wann ist ein Corona-Test sinnvoll und wann nicht?

Ischgl als der Hotspot der Verbreitung des Coronavirus in Europa

15. März 2020

Verbreitung von Fake News über Whatsapp

27. Februar 2020

Interview des Deutschlandfunks mit meinem Kollegen Prof. Dr. Andrew Ullmann

Interview von Andrew Ullmann mit der Deutschen Apotheker Zeitung

7. Februar 2020

Übersicht über Therapieoptionen und klinische Studien zum Coronavirus (wird laufend aktualisiert)

Allgemeines

Fernsehansprache der Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Coronavirus

Visualisierung: Warum es so wichtig ist, Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden