Extremwetterlage im Wahlkreis

Vor Kurzem kam es im Südwesten Deutschlands zu schweren Unwettern. Die Bilder der schweren Unwetterkatastrophe sind schockierend und machen betroffen. Viele Menschen haben Angehörige, Freunde, ihre Häuser oder ihren Besitz verloren. Die Opfer verdienen unser Mitgefühl und unsere Solidarität. Auch meine Heimatstadt Hagen und mein Wahlkreis waren besonders schwer von dem Unwetter betroffen. Ausgerissene Bäume, geflutete Keller, unterspülte Häuser und überflutete und weggerissene Straßen, zerstörte Brücken - die Schäden werden uns noch lange begleiten. Angesichts der Katastrophe gebührt allen Einsatzkräften unser aufrichtigster Dank für ihren unermüdlichen Einsatz.

Nun kommt es darauf an, schnell und unbürokratisch zu helfen. Anstatt das Rad immer neu zu erfinden, müssen wir uns an früher bereits erfolgreichen Maßnahmen orientieren. Wir als FDP-Bundestagsfraktion schlagen daher in einem eigenen Gesetzentwurf vor, den seit 2013 bestehenden und bewährten Aufbauhilfefonds zu nutzen. Geld allein wird allerdings nicht reichen, um den Neubau von Wohnhäuser und den Wiederaufbau der Infrastruktur zu gewährleisten. Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen nun erheblich beschleunigt werden. Darüber hinaus wollen wir den Zivil- und Katastrophenschutz stärken. Von Frühwarnsystemen für die Bevölkerung über den Hochwasserschutz bis zum Baumbestand in den Wäldern und den Umgang mit der Ressource Wasser besteht Handlungsbedarf. Um etwa die Risiko- und Krisenkommunikation zu verbessern, muss endlich das technisch niedrigschwellige Cell Broadcasting Grundlage eines bundesdeutschen Warnsystems werden.

Zu den Hilfsmaßnahmen hat die Landesregierung das "Bürgertelefon Fluthilfe" eingerichtet, es ist unter der Telefonnummer 0211/ 4684 4994 erreichbar. Zudem sind die Informationen online unter www.land.nrw/soforthilfe abrufbar.

Für die Stadt Hagen koordiniert die Freiwilligenzentrale Hagen die Hochwasserhilfe. Melden Sie sich dort, wenn Sie Hilfe benötigen oder andere Hilfe anbieten können. Für Geldspenden zur Hilfe der Betroffenen der Flutkatastrophe hat die Stadt Hagen kurzfristig ein spezielles Sonderkonto mit der IBAN DE66 4505 0001 1000 2890 68 (Spendenkonto Hochwasserhilfe) eingerichtet. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt.

Spenden können Sie auch an das überregionale Aktionsbündnis Katastrophenhilfe. Nähere Informationen finden Sie hier.