Pressemitteilung

Gesetz zum Schutz vor Konversionsbehandlungen ist richtig

Die Gesundheitsexpertin und Rechtspolitikerin Katrin Helling-Plahr MdB (FDP) begrüßt den Beschluss des Deutschen Bundestags zum Schutz vor Konversionsbehandlungen. "Es ist ein grausiger Befund, dass im Jahr 2020 in Deutschland noch Konversionsmaßnahmen vorgenommen werden, um Homosexualität zu "behandeln". Weder ist Homosexualität eine Krankheit, noch muss man Homosexualität in irgendeiner Art und Weise "behandeln"", stellt Helling-Plahr fest.

Das Gesetz verbietet künftig Maßnahmen an Minderjährigen, die auf eine Änderung der Sexualität hinwirken sollen.

"Wir sollten junge Menschen bei ihrer Identitätsfindung unterstützen, egal welche sexuelle Orientierung sie haben. Sie sollten sich frei und selbstbestimmt entwickeln können. Deshalb ist die Schlagrichtung des beschlossenen Gesetzes zum Schutz vor Konversionsbehandlungen genau richtig", so die FDP-Politikerin weiter.

Die FDP-Fraktion hat verschiedene Änderungsanträge in das Verfahren eingebracht. "Die FDP-Fraktion hat wieder einmal als Service-Opposition konstruktiv mitgewirkt. Ich freue mich, dass die GroKo wenigstens einen Änderungsantrag mit aufgenommen hat und die Unterscheidung zwischen öffentlichem und nicht-öffentlichem Werben, Anbieten und Vermitteln gestrichen hat. Es macht in der Praxis wirklich keinerlei Unterschied, ob öffentlich oder nicht-öffentlich auf Konversionsmaßnahmen hingewiesen wird. Ich hätte mir gewünscht, dass auch unsere restlichen Änderungsvorschläge berücksichtigt worden wären", stellte Katrin Helling-Plahr abschließend fest.

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