Pressemitteilung

Helling-Plahr: Drastischem Spenderorganmangel begegnen

Berlin. Die Zahl der Organspenden ist im ersten Quartal 2022 drastisch eingebrochen. Laut Zahlen der Deutschen Stiftung Organtransplantation sind 30 Prozent weniger Spenden zu verzeichnen. Anlässlich des Tages der Organspende am Sonnabend fordert die FDP-Bundestagsabgeordnete Katrin HELLING-PLAHR das Thema Organspende erneut auf die Agenda zu setzen, um für eine höhere Spendenzahl zu sorgen.


Dazu Katrin HELLING-PLAHR: "Die Spenderzahlen sind besorgniserregend. Gegenwärtig sterben Patienten auf den Wartelisten und das, obwohl es vielleicht jemanden gäbe, der ihnen altruistisch, also aus uneigennützigen Motiven, eine Niere oder einen Teil der Leber spenden würde. Die jüngsten Entscheidungen des Bundestages zur Organspende nach dem Tod gilt es zu respektieren, die Suche nach anderweitigen Lösungen darf jedoch nicht eingestellt werden."


Der Rechtsrahmen für Organspenden von lebenden Personen an spendenbedürftige Patienten ist in Deutschland eng. "Menschen und Familien könnten gerettet werden, würden wir in Deutschland endlich den Rahmen für Überkreuzspenden oder Poolspenden schaffen. Wenn sich beispielsweise zwei Paare helfen, durch gegenseitige Spende an den jeweils anderen Partner einem geliebten Menschen das Überleben zu ermöglichen, sollte diese Möglichkeit diskutiert werden. Auch bei mehr Personen in Form einer "Pool"-Spende ist dies denkbar. Letztendlich sollte das Ziel sein, möglichst vielen Menschen das Überleben abseits jedweder kommerzieller Strukturen zu ermöglichen. Andere Länder, gerade auch im europäischen Ausland, sind längst weiter.", so HELLING-PLAHR weiter.

 

Zurück