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Katrin Helling-Plahr äußert sich zu unerfüllten Kinderwünschen und Kinderwunschbehandlungen und dem Nichtstun der Großen Koalition

- "Die Bundesregierung lässt ihr im Koalitionsvertrag festgehaltenes Ziel, die Zuschüsse zu Kinderwunschbehandlungen unabhängig davon zu gewähren, ob das jeweilige Bundesland sich an der Bundesinitiative "Hilfe und Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit" beteiligt, offiziell fallen."

- "Das ist ein Schlag ins Gesicht für ungewollt kinderlose Menschen in vier Bundesländern! Die einzige Hürde: sie leben im falschen Teil Deutschlands. Sie lässt die Bundesregierung - entgegen ihrer vollmundigen Absichtserklärung - jetzt einfach im Stich."

- "Verwundern tut das nicht. Die Antwort nährt Zweifel, dass man es auf Seiten der Bundesregierung mit der Unterstützung Betroffener nicht sonderlich ernst nimmt.  Vom Kinderwunschtourismus ins europäische Ausland weiß die Bundesregierung ebenfalls nichts - Zahlen liegen ihr nicht vor. Sie zieht eine Vogelstraußtaktik offenbar vor."

- "Ignorieren ist aber keine Lösung! Wir sollten als Gesellschaft und Politik an der Seite der Betroffenen mit unerfülltem Kinderwunsch stehen. Vom Wohnort innerhalb Deutschlands darf es dabei schon gar nicht abhängig sein, ob die Paare bei einer kostspieligen Kinderwunschbehandlung vom Staat unterstützt werden oder nicht."

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