Pressestatement

Katrin Helling-Plahr (FDP) schockiert über Ankündigung von Christine Lambrecht (SPD) zur Familienrechtsreform

"Es schockiert mich, dass Christine Lambrecht beim automatischen gemeinsamen Sorgerecht ab Geburt zurückrudert und dieses - entgegen ihrer Ankündigung und entgegen der Empfehlung der Familienrechtsexpertenkommission - nun doch nicht einführen will.

Ihre angekündigte Teilreform marginalisiert sich immer weiter zu einem reinen Schaufenster-Reförmchen.

Wir als Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag stehen an der Seite der Kinder. Wir möchten kein Elternteil ausbooten und Elternteile nicht gegeneinander ausspielen. Das kann man von unserer Justizministerin nicht sagen. Ideologie ist für Lambrecht scheinbar wichtiger, als eine kindeswohlorientierte Familienpolitik und die Empfehlungen der Experten. Sie schlägt sich auf die Seite von Frauenrechtsaktivisten und vergisst dabei die Kinder. Diese haben ein Recht auf die Liebe und Fürsorge von Mutter und Vater! Ich bleibe dabei, dass die Einführung des automatischen gemeinsamen Sorgerechts ab Geburt längst überfällig ist und hoffe auf ein Einlenken von Frau Lambrecht."

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