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Katrin Helling-Plahr MdB (FDP) zu einer Einzelfrage zur Finanzierung von Kinderwunsch­­behandlungen

"Das BMFSFJ gibt eine Studie in Auftrag, erkennt die Ergebnisse an, bleibt aber weiter untätig. Das verstehe, wer will. Wozu wurde die Studie in Auftrag gegeben, wenn daraus keine Konsequenzen gezogen werden?"

"Die Bundesregierung scheint sich nach wie vor nicht für die Belange von ungewollt kinderlosen Menschen zu interessieren. Anstatt die ihr verbleibende Zeit der Wahlperiode zu nutzen, bricht die GroKo ihr im Koalitionsvertrag festgehaltenes Versprechen, die Bundesförderung unabhängig von den Ländern zu gewähren. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen. Jeder Tag, den sie warten müssen, ist ein Tag zu viel. Die Bundesregierung lässt sie entgegen ihrer vollmundigen Absichtserklärung mal wieder im Stich."

"Aussitzen ist keine Lösung! Als Gesellschaft und Politik sollten wir an der Seite der Betroffenen mit unerfülltem Kinderwunsch stehen. Ob die Paare bei einer kostspieligen Kinderwunschbehandlung vom Staat unterstützt werden oder nicht, darf nicht vom Wohnort innerhalb Deutschlands abhängig sein."

"Wir Freie Demokraten im Deutschen Bundestag fordern eine bessere finanzielle Förderung von Kinderwunschbehandlungen. Die Bundesförderung von Kinderwunschbehandlungen darf nicht mehr von einer Landesbeteiligung abhängig sein. Langfristig sollen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten bei Vorlage einer medizinischen Indikation wieder vollständig übernehmen. Auch Paare ohne Trauschein und Alleinstehende sollen einen Anspruch auf Förderung haben. Statt einer Limitierung auf eine bestimmte Anzahl von förderfähigen Behandlungsversuchen und starren Altersgrenzen, muss eine individuelle Einschätzung der Erfolgsaussichten entscheidend dafür sein, ob eine Förderung stattfindet."

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