Pressestatement

Katrin Helling-Plahr MdB (FDP) zu einer Kleinen Anfrage zur Studie "Kindeswohl und Umgangsrecht"

"Anstatt Transparenz rund um die Studie "Kindeswohl und Umgangsrecht" zu schaffen, setzt die Bundesregierung ihre Verschleierungstaktik fort. Während die Bundesregierung im vergangenen Jahr noch von der Auswertung und Finalisierung der Studie gesprochen hat, rudert sie jetzt sogar zurück und verweist auf noch nicht abgeschlossene Forschungsarbeiten. Welches Spiel die Bundesregierung hier auch spielt, sie spielt es ausgesprochen schlecht. So viele Pleiten und Pannen sind noch nicht einmal dieser Bundesregierung zuzutrauen, das Verhalten deutet mittlerweile auf Kalkül hin.

Die Ergebnisse der Studie wären eine Chance gewesen, dass die Bundesregierung endlich die Notwendigkeit einer umfassenden Reform im Familienrecht erkannt hätte. Jetzt soll es noch nicht einmal mehr zu der medial groß angekündigten Teilreform im Familienrecht kommen, weil sich die Bundesregierung seit einem dreiviertel Jahr über den Inhalt uneins ist. Für eine sich wandelnde Gesellschaft hat sie scheinbar nichts übrig.

Während die Bundesregierung in der Vergangenheit zumindest das Jahr der geplanten Veröffentlichung der Ergebnisse genannt hat, ist jetzt sogar fraglich, ob die Studie überhaupt noch eines Tages der Öffentlichkeit vorgelegt wird. Leidtragende sind vor allem die Kinder aus Trennungsfamilien."

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