Pressestatement

Katrin Helling-Plahr zur Aut-idem-Regelung bei Parkinson-Patienten

Die Parkinson-Krankheit zählt zu den am häufigsten auftretenden neurodegenerativen Erkrankungen und für eine effektive Behandlung der Betroffenen ist insbesondere die individuelle medikamentöse Therapie wichtig.

Betroffene finden die Aut-idem-Regelung problematisch. Laut Bundesregierung wird vom behandelnden Arzt bei 19% der Parkinson-Fälle bereits jetzt eine Anwendung der Aut-idem-Regelung explizit ausgeschlossen.

Hier wäre es sinnvoll, im Sinne der Parkinson-Patienten auf eine breitere Basis evidenzbasierter Erkenntnisse hinzuwirken. Die Bundesregierung will sich damit allerdings offenkundig nicht befassen und legt Betroffenen stattdessen nahe, sich mit ihren Anliegen doch an die Pharmaindustrie zu wenden. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen. Die Bundesregierung interessiert sich offenkundig nicht für die Bedürfnisse der parkisonkranken Menschen.

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