Pressestatement

Lehren aus der Corona-Krise: Versorgung mit Schutzmaterialien und lebenserhaltender medizintechnischer Ausrüstung

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass es bei einer globalen Pandemie, neben wichtiger Kooperation mit allen betroffenen Ländern, auch eigenständiger Vorsorgemaßnahmen bedarf. So beispielsweise bei der kurzfristigen Versorgung mit persönlicher Schutzausrüstung.

Wir sollten aus den aktuellen Erfahrungen Lehren ziehen und für die Zukunft nachhaltig reagieren. Zum einen müssen wir evaluieren, wie der internationale Warenverkehr auch in Krisenzeiten aufrechterhalten werden kann. Zum anderen gilt es, eine auch in Krisensituationen tragfähige Grundinfrastruktur zur Versorgung mit entsprechender Ausrüstung sicherzustellen. Engpässe, wie zu Beginn der Corona-Pandemie, darf es nicht mehr geben.

Die Bundesregierung darf sich dabei aber nicht nur auf das Coronavirus fokussieren, sie muss proaktiv die Möglichkeit zukünftig auftretender Pandemien berücksichtigen. Sie hat nur wenige Zukunftsvisionen, wie die Versorgung mit Schutzmaterialien und lebenserhaltender medizinischer Ausrüstung bei künftigen epidemischen Notlagen und Krisen sichergestellt werden soll. Ich finde, dass es wichtig ist mit unseren europäischen Partnern verstärkt zu kooperieren. Vorschläge der EU-Kommission liegen dazu auf dem Tisch. Die trägen Prüfungen der Bundesregierung führen meist ins Leere. Ergebnisse zur Errichtung einer entsprechenden Grundinfrastruktur sind deshalb nicht zeitnah zu erwarten. Das ist angesichts der Gefahr künftiger epidemischer Notlagen und Krisen kaum zu vertreten.

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